Montag, 10. Februar 2014

[Messe] Spielwarenmesse 2014
Donnerstag, 30. Januar 2014
Nürnberg


Da ich leider im letzten Jahr keine Gelegenheit hatte die Spielwarenmesse zu besuchen und auch mein Besuch auf der SPIEL in Essen nur recht kurz ausgefallen war, war ich froh darüber, dass ich spontan die Gelegenheit hatte, zumindest für einen Tag nach Nürnberg zu fahren und mir dort die Neuheiten der zahlreichen Spielwarenhersteller und Verlage anzuschauen zu können. Wie schon bei meinem Besuch vor zwei Jahren wollte ich auch diesmal mit der Bahn fahren, da eine Übernachtung in Nürnberg zur Messezeit unbezahlbar und auch eine Fahrt von über drei Stunden mit dem Auto nach einem langen Messetag nicht unbedingt erstrebenswert ist. Sowohl Reisezeit als auch die Kosten sind bei der Fahrt mit dem ICE noch akzeptabel, von daher war schnell das Ticket gebucht und auch die restlichen Reisevorkehrungen getroffen. Schließlich blieben mir noch knapp zwei Wochen Zeit um mich auf die Messe vorzubereiten, einige Anlaufstellen zu planen und vielleicht auch noch Gesprächstermine auszumachen. Und sogar mein Chef hatte ein Einsehen und genehmigte mir ganze zwei Tage Urlaub (der erste Urlaub seit Oktober).

Die restliche Wartezeit verging erstaunlich schnell, die Vorbereitungen waren soweit abgeschlossen und auch die Tasche gepackt. Als dann morgens kurz nach vier Uhr der Wecker klingelte, machte ich mich kurz darauf, wenn auch ein wenig zerknautscht, auf den Weg um meinen Zubringerzug nach Frankfurt zu erreichen. Im Gegensatz zu meiner letzten Zugfahrt vor einigen Wochen verlief anfangs alles völlig planmäßig und ich hatte auf dem Frankfurter Hauptbahnhof tatsächlich noch ein wenig Zeit für ein kurzes Frühstück und einen Blick in den gut sortierten Zeitschriftenhandel bis ich den ICE stieg, der mich nach Nürnberg bringen sollte.

Jedoch blieb schon kurz vor Hanau der Zug auf freiem Feld stehen, da sich „einige Personen im Gleisbereich aufhalten“. Die Bahnpolizei benötigte rund eine halbe Stunde, um das Problem zu beheben und es sollte auch nicht mehr gelingen diese Verspätung aufzuholen. Schließlich war ich gegen 9.20 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof und von dort war es nur noch eine kurze Strecke mit der U-Bahn zum Messegelände. Immerhin hatte die Verspätung doch einen großen Vorteil: Der erste große Besucherandrang hatte sich schon in den Hallen verteilt und so konnte ich sehr entspannt den Eingangsbereich passieren. Ich hatte mir vorgenommen direkt ins Pressezentrum der Messe zu gehen, da es hier die Möglichkeit gab eine Garderobe zu nutzen und vielleicht sogar eines der wenigen Schließfächer zu ergattern. Meine Jacke konnte ich hier zwar loswerden, doch sowohl die Schließfächer als auch die Sitzplätze waren schon von Kollegen in Beschlag genommen. So blieb mir nur, nach einer kurzen Stärkung, mich ins Getümmel zu stürzen, um meine To-Do-Liste abzuarbeiten.

Naturgemäß interessiere ich mich in erster Linie für Brett- und Kartenspiele, daher war auch die zweigeschossige Halle 10 mein erster Anlaufpunkt. Hier hatten sich viele der einheimischen Verlage niedergelassen, ebenso zahlreiche Aussteller aus dem benachbarten Ausland. Bei Kosmos, meinem ersten Ziel, drängten sich zahlreiche Schaulustige um die Neuheiten und auch die Vorführung eines Zauberkünstlers lockte viele Neugierige an den Stand, sodass hier dichtes Gedränge herrschte. Die Zaubertricks aus den verschiedenen Zauberschule-Boxen waren zwar schon recht interessant, allerdings wollte ich hier auch nicht unnötig Zeit verlieren. Daher machte ich mich auf den Weg in die entgegengesetzte Ecke der Halle, wo der Heidelberger Spieleverlag seinen Platz gefunden hatte und das aktuelle Verlagsprogramm sowie die kommenden Neuheiten ausstellte. Hier galt mein Interesse vor allem den Produkten von Fantasy Flight Games, deren Übersetzung und Vertrieb der Verlag im deutschsprachigen Raum übernimmt. Auf den neuen Ableger, aus der Arkham Horror-Serie, Eldritch Horror freute ich mich besonders, da ich generell ein großer Fan des Cthulhu-Mythos bin. Auch gab es die beiden großen Transportschiffe für das großartige Star Wars X-Wing schon zu sehen, die erst im Sommer dieses Jahres erscheinen werden. Mit diesen beiden Schiffen dürfte eine ganze Reihe an Neuerungen bei diesem Raumkampfspiel Einzug halten. Darüber hinaus hatte der Verlag einige sehr vielversprechende Prototypen von Spielen dabei, die erst im Laufe des Jahres erscheinen werden.

Direkt nebenan hatten sich die Friedberger von Pegasus Spiele niedergelassen und zeigten neben aktuellen Highlights, wie beispielsweise dem kooperativen Inselspiel Robinson Crusoe oder dem nicht ganz ernstgemeinten Rennspiel Camel Up auch einige weitere Spiele, die bisher nur als Dummies existieren. Das Würfelspiel zum Animationsfilm Der 7bte Zwerg war für mich eher unspannend, aber ich bin sicher, dass es seine Liebhaber finden wird. Viel interessanter fand ich dagegen das strategische Handelsspiel Istanbul, bei dem die Spieler wertvolle Handelsgüter, vor allem Rubine, an sich raffen müssen und die Verquickung von Eisenbahn- und Deckbuilding-Spiel die der Verlag mit Trains demnächst veröffentlichen wird.
Etwas verloren wirkte dagegen der Stand des polnischen Würfelherstellers Q-Workshop direkt gegenüber, deren liebevoll und individuell gefertigten Produkte nicht unbedingt etwas für die breite Masse sind. Mittlerweile bietet dieser Hersteller zahlreiche Lizenzprodukte an, beispielsweise Würfel für das Tabletopsystem Warmachine oder das Rollenspiel Pathfinder, aber auch eher ungewöhnliche Varianten, wie Metallwürfel in Steampunk-Optik befinden sich im Sortiment.
Zwischenzeitlich hatte sich die Lage bei Kosmos etwas entspannt und ich konnte einen relativ ausführlichen Blick auf die neuen Produkte werfen. Neben den obligatorischen Experimentier-Kästen und einem deutlichen Schwerpunkt auf Die drei ??? sah vor allem das Handels- und Piratenspiel Norderwind von Klaus Teuber sehr ansprechend aus. Auch ein weiteres Spiel aus der NichtLustig-Serie wurde vorgestellt, leider gab es jedoch für mich keine Möglichkeit das Würfelspiel Fäkalini vorab anzutesten.
Im ersten Stock der Halle 10 stattete ich zuerst Queen Games, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern, einen längeren Besuch ab. Da am Stand fast keine Besucher waren, nahm sich der nette Verlagsmitarbeiter ausgesprochen viel Zeit für mich und erläuterte mir ausführlich das Crowdfunding-finanzierte Zombiebrettspiel Dark, Darker, Darkest, das spaßige Kinderspiel Im Tal der Drachen, das eine gute Augen-Hand-Koordination sowie Teamwork erfordert, das eher unspektakuläre Piratenspiel Tortuga und das erst später im Jahr erscheinende Deckbuilding-Kartenspiel Greed. Auch Abacusspiele, die ebenfalls in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiern, hatten hier einen Platz gefunden, boten aber, von zwei Hanabi-Varianten abgesehen, wenig Neues. Für mich interessant waren lediglich die Würfelvariante des Wild-West-Partyspiels BANG! und das strategische Aufbauspiel Limes. Ein paar Meter weiter hatte der französische Verlag Iello seinen Stand aufgebaut und auch hier waren nicht wirklich viele Schaulustige zu sehen, sodass die Mitarbeiter ebenfalls Zeit hatten meine Fragen zu beantworten und mir ihre Neuheiten vorzuführen. Besonders von der Optik gefallen haben mir dabei The Three Little Pigs und Baba Yaga, unkomplizierte, schnelle Spiele, die sich gut als Familienspiele oder für zwischendurch eignen, für die aber noch nach einem deutschen Verlag gesucht wird. Ebenfalls zu sehen gab es den Prototyp von Zombie 15', dessen Finanzierung derzeit über eine Crowdfunding-Plattform läuft. Leider nur sehr wenig konnte mir der Verlagsmitarbeiter jedoch über das wahrscheinlich im vierten Quartal erscheinende King Of New York sagen, auf dessen Erscheinen ich doch sehr gespannt bin. Ebenfalls aus Frankreich kommen Asmodee, die vor einigen Jahren einen radikalen Image-Wechsel vollzogen haben und nun einer der führenden französischen Verlage für Gesellschaftsspiele sind. Hier war es leider kaum möglich einen Ansprechpartner zu finden, da ständig reges Treiben am Stand herrschte. Immerhin war ein Bekannter, der zufällig vorbei kam, in der Lage mir das Kommunikationsspiel Concept zu erklären, was durchaus reizvoll ist und sicherlich den Weg in meine Sammlung finden wird (Danke dafür Lutz!). Ansonsten gab es das obligatorische Zombiespiel, in diesem Fall Zombicide, aber auch natürlich die Aushängeschilder des Verlags wie Zug um Zug oder Small World mit ihren zahlreichen Ablegern. Glücklicherweise konnte ich einen der raren Kataloge ergattern, sodass ich weitere interessante Spiele hoffentlich nicht aus dem Blick verlieren werde und bei Gelegenheit noch einmal darauf zurück kommen kann. Nur unwesentlich ruhiger ging es nebenan bei Amigo, aus dem hessischen Dietzenbach, zu. Hier lag der Schwerpunkt der Veröffentlichungen vor allem bei Spielen, die sich eher an Kinder richten, beispielsweise Koboldbande, Banana Split oder Ene mene miste. Das war nicht ganz so interessant für mich, aber es gab auch noch die Jubiläumsausgabe von 6 nimmt! zu sehen sowie neues Material von Ultra Pro und einige Dinge mehr.
Da ich mich schon einige Stunden in der Halle aufhielt und noch einiges erledigen wollte, begnügte ich mich bei vielen anderen Ständen einfach damit, die verschiedenen Flyer und Kataloge mitzunehmen. So hatte ich immerhin etwas Lektüre für die Heimfahrt und konnte auch sicher gehen, dass ich keine wichtige Neuigkeit verpasste.

Mein Interesse galt, neben den Brettspielen, vor allem dem Modellbau und so machte ich nach einer weiteren kleinen Pause im Pressezentrum einen ausgedehnten Abstecher in die Halle 7. Meine erste Anlaufstelle, bei der ich auch relativ viel Zeit verbrachte, war der Stand von Acrylicos Vallejo, einem spanischen Hersteller für Acrylfarben, die ich seit einigen Jahren für die Bemalung meiner Miniaturen nutze. Neben einigen Farbsets gab es in diesem Jahr vor allem verschiedene Hilfsmitteln, die dem Maler seine Arbeit erleichtern, so beispielsweise das Chipping Medium, mit dem sich Modelle problemlos altern lassen oder die Model Wash-Serie, die interessante Verläufe ermöglicht. Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Standpersonal und einer Vorführung der neuen Produkte ging es weiter hinüber zu Airfix und Tamiya, die wieder eine Mischung aus Bausätzen, kleinen Kunststoff-Miniaturen und Zubehör für den Maler und Modellbauer im Gepäck hatten. Ansonsten lief ich relativ planlos durch die Halle, schaute mir die verschiedenen Neuheiten an und wechselte hier und da einige Worte mit den Herstellern. Etwas überrascht war ich vom 3D-Druck beziehungsweise dem Mangel daran. Nur zwei Hersteller waren mit ihren Produkten vor Ort um zu demonstrieren, wie sich Bauteile und andere feine Werkstücke auch in der heimischen Werkstatt in kleinster Auflage ausdrucken lassen. Die Ergebnisse waren zwar durchaus sehenswert, jedoch noch ein ganzes Stück von der Qualität entfernt, bei der dieses Produktionsverfahren für mich interessant wird. Hier hatte ich eigentlich mit einem deutlichen größeren Angebot gerechnet. Sehr häufig waren dagegen ferngesteuerte Fahrzeuge vertreten. Vor allem die Quadrocopter oder Flugdrohnen lagen dieses Jahr schwer im Trend und fast jeder Hersteller hatte verschiedene Varianten im Angebot. Aber auch eher traditionelle Vehikel wie Autos, Schiffe, Panzer und Flugzeuge gab es in großer Auswahl und für fast jeden Geldbeutel zu bestaunen und ich überlege ernsthaft in dieses Hobby einzusteigen.
Obwohl sich die Verkaufszahlen in den letzten Jahren eher rückläufig entwickelt haben, ist das Interesse an Modelleisenbahnen nach wie vor ungebrochen, wie ein kurzer Abstecher in Halle 4 deutlich zeigte. Neben den großen Herstellern wie Märklin, Faller oder Noch gab es zahlreiche kleinere Firmen, die eine Vielzahl von Bahnen und Zubehör präsentierten und bei denen fast überall recht großer Andrang herrschte. Die letzten Aussteller, die ich mir unbedingt ansehen wollte, befanden sich in Halle 12, ich musste also quer durch die komplette Messe laufen. Bei der Gelegenheit warf ich noch den einen oder anderen Blick auf die verschiedenen Stände, wo es mir vor allem die teils großartigen Masken und Kostüme angetan hatten. Nicht ganz so spannend waren dagegen die ebenfalls zahlreichen Feuerwerkshersteller und auch die Stände mit massenhaft (und offensichtlich billig) produziertem Kunststoffspielzeug waren nicht wirklich interessant. Eigentlich sind Plüschtiere und Puppen nicht unbedingt mein Ding, doch in Halle 1 gab es einige großartige Exemplare zu sehen. Angefangen bei einer Pflanzen vs. Zombies-Serie über knapp 3 m hohe Kuschelbären bis hin zum Pink Panther in allen Größenvarianten war die Auswahl umfassend. Besonders beeindruckt hat mich jedoch eine kleine Reihe von handgefertigten, limitierten Porzellan-Puppen, die tatsächlich lebensecht aussahen und die nur für eine gutbetuchte Klientel erschwinglich sind. Als ich schließlich den Eingang West mit den Hallen 11 und 12 erreichte, war es schon relativ spät und die ersten Besucher machten sich, schwer mit Infomaterial beladen, auf den Heimweg. Ich hegte (die vergebliche) Hoffnung, dass es möglich wäre einen ausführlicheren Blick auf die Stände von Playmobil, LEGO oder Mattel zu werfen. Doch die Leute standen hier immer noch Schlange und ich erhaschte nur einen kurzen Blick auf das aktuelle Großprojekt, The LEGO Movie, bevor ich weiter zum Revell-Stand ging und mir dort die neuen Bausätze anzuschauen. Wie schon in Halle 7 gab es hier viel Fluggerät und auch die Star Wars-Lizenz bringt anscheinend immer noch neue Modelle hervor. Was ich mit, zugegebenermaßen flüchtigen, Blick am Stand sehen konnte, waren einige hübsche Neuheiten, doch ein wirkliches Highlight war in diesem Jahr, zumindest für mich, nicht dabei.

Da ich im 17.30 Uhr wieder am Pressezentrum sein wollte um an einem Meeting teilzunehmen, machte ich mich schon bald, ein klein wenig enttäuscht, auf den Rückweg. Allerdings konnte ich nicht am Stand von Atomax vorbei gehen, ohne mir die, zumeist handgefertigten, Sammlerfiguren anschauen und ein paar Worte mit dem Personal zu wechseln. Bei Preisen von 10.000 Euro oder mehr für eine Micky-Maus-Statue oder eine Tim-Figur musste ich dann allerdings doch etwas schlucken. Dagegen sind die knapp 150 Euro für 20 cm große Playmobil-Figuren tatsächlich noch erschwinglich. Mehr oder minder zufällig stolperte ich in der gleichen Ecke über den Stand des Nürnberger Pinselhersteller Leonhardy, der eine beeindruckende Auswahl an Pinseln, speziell für Miniaturenmaler, hat, die aber erstaunlich schwierig zu bekommen sind. In einem kurzen Gespräch konnte mir der Aussteller jedoch einige Bezugsadressen in meiner Umgebung nennen. Ich habe mich im Vorfeld zwar nicht näher damit auseinander gesetzt, aber im Vorbeigehen fielen mir mehrfach die mittlerweile zahlreich vertretenen LEGO-Klone, zumeist aus China, auf. Diese stoßen thematisch in Bereiche vor um die das Original schon seit Jahren, aus gutem Grund, einen weiten Bogen macht. Ob die Kinder nun wirklich US-amerikanische Marines oder chinesische Volksbefreiungssoldaten und deren Kriegsgeräte brauchen, um damit zu spielen, lasse ich dahin gestellt, ich zumindest war eigentlich mit meinen Rittern, Polizisten und Astronauten zufrieden. Insgesamt waren erstaunlich viele chinesische Verlage und Hersteller vertreten, gab es mit Best of China, gar eine eigene Ausstellung die sich mit dem Thema beschäftigte.

Natürlich war das nicht alles, was es in diesem Jahr in Nürnberg zu sehen gab. Allerdings blieb mir leider nicht annähernd so viel Zeit, wie ich benötigt hätte, um mir einen vollständigen Überblick zu verschaffen. Immerhin konnte ich alle Punkte auf meiner Liste abarbeiten und dazu tatsächlich noch das eine oder andere interessante Gespräch führen. Dabei hatte ich mehr als einmal den Eindruck, dass die Leute an manchen Ständen froh waren mit jemandem zu sprechen, der sich tatsächlich für ihre Spiele interessiert und nicht nur auf Handelsmargen, Umsatz und Einkaufskonditionen achtet. Zudem habe ich von vielen Herstellern ausreichendes Informationsmaterial mitnehmen können, das ich im Laufe der nächsten Tage und Wochen durchgehen und bei besonders spannenden Produkten nochmals nachhaken kann.

Den Abschluss meines Messe-Besuches bildete auch in diesem Jahr wieder das Pressemeeting im Hallenrestaurant. Hier bot sich die Möglichkeit mit den Kollegen aus zahlreichen in- und ausländischen Redaktionen ein kleines Schwätzchen zu halten und sich auszutauschen. Daneben konnte natürlich auch der leckere Rhubarb Bitter Toy verkostet werden, ein Cocktail, den die Nürnberger Barkeeper im Rahmen eines Wettbewerbes extra zur Messe kreiert haben.

Nur ein ganz klein wenig angesäuselt ging es dann zum Endspurt in Richtung Hauptbahnhof weiter, wobei ich mich deutlich mit der Zeit verschätzt hatte und noch fast eine Stunde überbrücken musste, bevor ich den ICE in Richtung Frankfurt besteigen konnte. Die Rückfahrt gestaltete sich dann auch angenehm ereignislos, wobei ich es überraschend finde, wie viele Leute zu solch nachtschlafender Zeit noch unterwegs sind. Schließlich erreichte ich, kurz nach 1.00 Uhr, meinen Zielbahnhof: müde, aber doch zufrieden und schwer beladen mit einer gewaltigen Menge an Merkblättern, Prospekten und Flyern und dem Kopf voller neuer Eindrücke.

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